KI einsetzen ist einfach.
Handlungssicher einsetzen nicht.
Ich begleite Sie dabei, den KI-Einsatz in Ihrem Betrieb zu gestalten: vom Anwendungsdesign über das Inventar und die Risikoeinordnung bis zur KI-Kompetenz im Team. Damit Sie Ihre Sorgfaltspflicht erfüllen können, auch wenn eine Maschine mitarbeitet.
Ein Kunde fragt, ob seine Daten durch ChatGPT gelaufen sind. Eine Mitarbeiterin kopiert einen Abschluss in ein Gratis-Tool. Jemand von aussen will wissen, welche Systeme im Einsatz sind. In allen drei Fällen entscheidet dasselbe darüber, wie souverän Sie dastehen: ob Sie wissen, was läuft.
Vertrauen ist in diesen Berufen das Aktivum, das nicht in der Bilanz steht. Es wird über Jahre aufgebaut und an einem Nachmittag verspielt. Wer den KI-Einsatz im eigenen Betrieb selbst gestaltet, behält die Kontrolle darüber, was in seinem Namen entschieden wird.
Was ich mache
- Anwendungsdesign
- Jährlicher Review
- Bestandsaufnahme
- Risikoeinordnung
- Transparenz und Kennzeichnung
- KI-Kompetenz und Dokumentation
Anwendungsdesign: Ich schaue Ihre Prozesse an und halte sie gegen die Tools, die Sie einsetzen wollen. So ist vor dem Einkauf sichtbar, wo ein Tool im Arbeitsablauf landet und was dort mit welchen Daten passiert.
- — Keine Rechtsberatung und keine juristischen Einschätzungen.
- — Keine Tool-Empfehlungen oder Software-Verkauf.
- — Keine technische Implementierung.
Warum das aufgeschrieben gehört
Dokumentation klingt nach Bürokratie und ist in Wahrheit die Fähigkeit, eine Frage zu beantworten, wenn sie kommt.
Ein Kunde will wissen, ob seine Daten durch ein KI-System laufen. Sie können es zeigen statt versichern.
Eine Mitarbeiterin ist neu oder war lange weg. Sie liest nach, was sie eingeben darf, statt zu fragen oder zu raten.
Achtzehn Monate später fragt jemand, wie eine Auswertung zustande kam. Sie schauen nach, statt zu rekonstruieren.
Nichts davon hängt an einem Gesetz. Es hängt daran, dass Sie im entscheidenden Moment antworten können.
Fünf Fragen an Ihren Betrieb
Wenn Sie diese fünf Fragen aus dem Stand beantworten können, ist bei Ihnen vermutlich alles in Ordnung.
- 01Welche KI-Systeme laufen aktuell in Ihrem Betrieb, auch die, die niemand offiziell eingeführt hat?
- 02Wer darf welche Kundendaten in welches Tool eingeben, und wo steht das geschrieben?
- 03Wer prüft ein KI-Ergebnis, bevor es an einen Kunden geht?
- 04Was antworten Sie, wenn ein Kunde nach dem KI-Einsatz in seinem Mandat fragt?
- 05Wie erfahren neue Mitarbeitende, welche Regeln bei Ihnen gelten?
Die meisten Betriebe kommen bis Frage zwei. Das ist kein Versäumnis, sondern der übliche Zustand. Er lässt sich in überschaubarer Zeit ändern.
Für wen ich arbeite
Für kleine Betriebe in der Schweiz, die mit vertraulichen Kundendaten arbeiten. Treuhandbüros, Buchhaltungen, Personalverantwortliche. Vom Einzelunternehmen bis zum Team von dreissig.
Je kleiner der Betrieb, desto direkter hängt das Kundenvertrauen an einzelnen Entscheidungen und desto weniger Struktur gibt es, die das auffängt. Wo Zahlen, Personendaten oder Verträge durch Ihre Hände gehen, ist die Sorgfaltspflicht kein Nebenschauplatz, sondern die Geschäftsgrundlage.
Ich kenne die Tools. Ich kenne den Betriebsalltag.
IT & Business Management (Universität St. Gallen), über 20 Jahre in Go-to-Market, Partnerstrategie und Business Development, und heute selbst Unternehmerin, die KI täglich einsetzt. Ich arbeite von der Schweiz aus für Schweizer Betriebe.
Ich bin bewusst keine Juristin. Ich arbeite an der technischen und organisatorischen Seite Ihres Betriebs.
Häufige Fragen
Warum soll ich den KI-Einsatz dokumentieren, wenn es keine Pflicht dazu gibt?
Weil die Fragen trotzdem kommen, nur unangekündigt. Von einem Kunden, von einer neuen Mitarbeiterin, von jemandem, der ein Ergebnis von vor einem Jahr nachvollziehen will. Dokumentation ist der Unterschied zwischen nachschauen und rekonstruieren. Der Aufwand entsteht in beiden Fällen, im ersten Fall vorher und geplant, im zweiten Fall unter Druck.
Brauche ich eine Übersicht der KI-Tools, die in meinem Betrieb laufen?
In den meisten kleinen Betrieben laufen mehr KI-Systeme als bekannt ist. Der Übersetzer im Browser, die Zusammenfassung im Mailprogramm, das Tool, das eine Mitarbeiterin privat ausprobiert und dann behalten hat. Eine schriftliche Übersicht ist die Grundlage für jede weitere Entscheidung. Ohne sie lässt sich weder gegenüber Kunden noch intern belegen, was mit welchen Daten geschieht.
Was antworte ich, wenn ein Kunde fragt, ob KI seine Daten sieht?
Souverän ist diese Antwort nur, wenn sie vorher schriftlich existiert. Konkret: welche Systeme im Einsatz sind, welche Daten hineingehen, wer im Betrieb was eingeben darf und was ausdrücklich nicht. Wer das erst im Gespräch zusammensucht, verliert genau in dem Moment an Autorität, in dem es zählt. In Berufen mit Vertraulichkeitspflicht, etwa im Treuhandbüro oder in der Buchhaltung, hängt daran mehr als eine Auskunft.
Gilt für Schweizer Betriebe überhaupt eine KI-Regulierung?
Die Schweiz hat aktuell kein eigenes KI-Gesetz. Eine Vernehmlassungsvorlage ist in Arbeit, bis zu einem Inkrafttreten vergehen voraussichtlich mehrere Jahre. Wirksam sind heute das Datenschutzrecht und die vertragliche Vertraulichkeit gegenüber Kunden. Beides gilt unabhängig davon, ob im Prozess eine KI mitarbeitet.
Ist das nicht eher ein Thema für grosse Firmen?
Grosse Firmen haben Rechtsabteilungen, die das auffangen. Im Einzelbüro trifft dieselbe Entscheidung eine Person zwischen zwei Terminen. Der Aufwand ist kleiner, das Risiko pro Fehlentscheidung grösser.
Ich führe eine Arztpraxis, ein kleines Beratungsbüro, einen anderen Kleinbetrieb. Passt das?
Wenn vertrauliche Daten durch Ihren Betrieb gehen, ja. Die Grundfragen sind in allen diesen Berufen dieselben: welche Systeme laufen, welche Daten hineingehen, wer was eingeben darf. Was sich unterscheidet, ist die Schwere der Folgen. Bei Gesundheitsdaten gelten strengere Anforderungen als bei Buchhaltungsdaten.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Ich bin keine Juristin und gebe keine juristischen Einschätzungen ab. Ich arbeite an der technischen und organisatorischen Seite: welche Systeme laufen, wie sie sich verhalten, wer wofür zuständig ist und was dokumentiert wird. Das ist die Grundlage, auf der sich weitergehende Fragen überhaupt erst sauber stellen lassen.
Sprechen wir über Ihren Betrieb.
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